Sven kauft sich einen Sklaven =)

Hallo Internet,

Ich bin Anfang April in diesem Jahr in eine wunderschöne, große, helle Wohnung gezogen. Perfekte Aufteilung, Platz genug für 2 Erwachsene, 3 Kinder und einen Hund, geile Umgebung, alles prima. Worüber ich im Vorfeld allerdings überhaupt nicht nachgedacht habe ist folgendes: In der Wohnung sind größenteils sehr helle Fliesen verlegt. Das sieht geil aus, aber nach 6 Wochen, die ich hier wohne, kann ich sagen – man ist jeden 2. Tag am Fegen und, ja man müsste auch jeden 2. Tag wischen, wenn man es ernst meint, aber wer hat da schon Bock drauf. Gott sei Dank leben wir im Jahr 2020 und für den faulen Wohnungsbewohner von Heute gibt es REINIGUNGSROBOTER!

Der Entschluss mir so ein Ding zuzulegen ist definitiv schon vor 3-4 Wochen gefallen. Der Markt ist allerdings riesig und es gibt so unfassbar viele verschiedene Geräte, dass ich mir zunächst mal einen Überblick verschafft habe. Stundenlange *hüstel* „Recherche“ auf Youtube, Testberichte und Aussagen von Menschen die bereits einen Reinigungsroboter haben. Ich habe an einen Reinigungsroboter folgende Erwartungen:

  • Das Ding sollte auch wischen können, denn seien wir ehrlich – mal eben kurz zu Fegen oder zu Saugen ist nicht das eigentliche Ding. RICHTIG nervig ist es doch, sich einen Eimer Wasser zu holen, das Wischdings auf den Wischstab zu fummeln, ein paar Bahnen zu wischen, das Wischdings vom Wischstab abzufriemeln, die Suppe auszuspülen… Ekelhaft!
  • Das Ding muss mit Hundehaaren klarkommen. So sehr ich unseren 4-Beiner auch leiden kann, es ist Frühling und er verliert ohne Ende Haare. Dunkle Haare – auf hellen Fliesen. Leider bleiben Hundehaare gerne in den Rollen die Reinigungsroboter haben stecken und blockieren die Mechanik und dann geht das Ding kaputt oder man popelt die Hundehaare da ständig raus. Das wollte ich nicht.
  • Ich will eine ansprechende, leicht zu bedienende App haben. Ich habe keinen Bock irgendwelche Friemeleien mit einer App zu haben, die nicht ordentlich mit dem Roboter kommuniziert oder eine ungenaue Karte anzeigt. Ich will Dem Ding auch mal sagen können „Hey – ich habe gerade in der Küche gekleckert – fahr hin und mach das sauber!“, brauche also eine Aufteilung meiner Wohnung in Räume. Ich will Multifloormanagement. Dekadent wie ich bin, wohne ich selbstverständlich über 2 Etagen und das Ding soll auch Karten von 2 Etagen anlegen. Treppe steigen wird es nicht können, aber wenn ich das Teil mal hochtrage, soll es da genau so effizient wischen, wie unten. Und ich will im Büro sitzen, die App aufmachen und zufrieden lächeln, wenn ich live sehe wie das Ding seine Bahnen zieht.
  • Der Roboter soll seine Wege optimieren und die Karte selbstständig aktualisieren. Zugegeben, ich habe in meiner Wohnung auch nach 6 Wochen noch einige Kartons rumstehen. Sobald die aber weggeräumt sind, sollte der Roboter in der Lage sein zu erkennen, dass dort wo vorher ein Hindernis war, jetzt keins mehr ist und Abkürzungen nehmen und neue, freie Flächen auch saugen und wischen.

Diese Punkte, und noch ein paar Andere, haben mich zum Roborock S5MAX geführt. Es gibt wohl mittlerweile einen Roborock S6, aber meinen Recherchen nach zu urteilen, ist der S5 MAX einfach noch einen Ticken besser. Ich hab das Ding bestellt und tja – jetzt warte ich mal ab was passiert. Meine Erwartungen sind hoch und sobald das Ding da ist, wird es hier sicherlich einen ersten Eindruck von mir geben. Laut Sendungsverfolgung liegt das Teil derzeit noch irgendwo bei Chemnitz in einem Paketstore rum, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit bis ich den kleinen Saug-Wisch-Sklaven in der Hand halte.

Bis dahin – machts gut und gehabt euch wohl =)

Über Sven

Auf der Erde seit 1986 hat Sven einiges an coolen Dingen gerissen. Dabei blieb er stets bescheiden und achtete darauf andere an seinem Glück teilhaben zu lassen. Eines der vielen Beispiele seines Teilungsdranges ist dieser Blog, in den Sven all seine geistigen Ergüsse kotzt, damit alle sich daran erfreuen mögen.
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